Die Schatzkammer Thüringen lädt Sie ein, das reiche Erbe höfischer Kultur in Thüringen zu erleben – fürstliche Schlösser mit ihren Sammlungen und Gärten.

 

Jahrhundertelang bestand Thüringen aus zahlreichen kleinen Herrschaftsgebieten. Konkurrenz und Austausch prägten die engen Beziehungen zwischen den Herzögen, Fürsten und Grafen. Vor allem durch die Förderung von Kunst und Kultur wetteiferten die Landesherren. Vorbild waren die großen Höfe Europas.

 

Bedeutende Architekten und Künstler schufen Schlossbauten von herausragender Qualität. Teils gingen die Schlösser schrittweise aus Burganlagen hervor, teils wurden sie nach ehrgeizigen Plänen neu errichtet. Prunkvolle Säle von der Renaissance bis zum Historismus, repräsentative Appartements des Barock, verspielte Rokokokabinette und noble klassizistische Räume lassen das höfische Leben eines halben Jahrtausends lebendig werden.

 

Fürsten waren Sammler. In ihren Kunst- und Wunderkammern fand sich anfangs eine bunte Mischung aus exotischen Fundstücken, Gemälden, Goldschmiedearbeiten und vielem mehr. Später entwickelten sich daraus Spezialsammlungen, die bis heute jedes Schlossmuseum einzigartig machen.

 

Thüringische Höfe gehörten zu den Vorreitern moderner europäischer Gartenkunst. Schon im 18. Jahrhundert entstanden Parks nach dem Vorbild englischer Landschaftsgärten. Hermann Fürst von Pückler-Muskau ist der prominenteste der bedeutenden Gartenvirtuosen, die hier ihre Spuren hinterließen.

 

 

Kontakt

Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten

Schloss Heidecksburg
Postfach 10 01 42
07391 Rudolstadt
Telefon: 03672 - 4 47 0

 

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