{"id":2722,"date":"2020-10-05T15:04:21","date_gmt":"2020-10-05T13:04:21","guid":{"rendered":"http:\/\/s1073265861.online.de\/?p=2722"},"modified":"2024-12-16T14:40:50","modified_gmt":"2024-12-16T13:40:50","slug":"schloss-elisabethenburg-meiningen-neue-sonderausstellung-zeitenwende-ii","status":"archive","type":"post","link":"https:\/\/schatzkammer-thueringen.de\/en\/schloss-elisabethenburg-meiningen-neue-sonderausstellung-zeitenwende-ii\/","title":{"rendered":"Schloss Elisabethenburg Meiningen: \u201eZeitenwende II: Der Freistaat Sachsen-Meiningen\u201c"},"content":{"rendered":"<p><em>1. Oktober 2020 bis 10. Oktober 2021, Schloss Elisabethenburg, Mittlere Galerie<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p><strong>\u201eZeitenwende II: Der Freistaat Sachsen-Meiningen &#8211; Personen und Ereignisse im ersten Viertel des 20. Jahrhunderts\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Mit dem Tod seines Vaters Georg II. von Sachsen-Meiningen im Sommer 1914 gelangte endlich der als der \u201eewige Erbprinz\u201c bekannte Bernhard III. von Sachsen-Meiningen an die Regentschaft. Dieser letzte Herzog vermochte es aber nicht, sich als Landesherr nachhaltig zu etablieren. Mit der Abdankung Bernhards III. am 10. November 1918 ging eine jahrhundertealte Ordnung zu Ende. Das Herzogtum Sachsen-Meiningen h\u00f6rte wie alle anderen deutschen F\u00fcrstenstaaten auf zu existieren. Im Gegensatz zu manch anderem Staat blieb es jedoch in Sachsen-Meiningen ruhig. Dem herzoglichen Landtag und seinem Pr\u00e4sidenten, Eduard Fritze, gelang es, die Phase eines gef\u00e4hrlichen Interregnums kurz zu halten, indem die Landtagsabgeordneten bereits zwei Tage nach der Abdankung zusammenkamen und in der bis Jahresende 1918 w\u00e4hrenden Sitzungsperiode die Grundlagen der Demokratie im einstigen Herzogtum Sachsen-Meiningen legten. Die \u00dcbergangsregierung unter dem Vorsitz von Ludwig Freiherr von T\u00fcrcke, welche ebenfalls bereits am 12. November 1918 bestellt worden war, wurde auch nach den Wahlen von 1919 beibehalten.<\/p>\n<p>Der im M\u00e4rz 1919 demokratisch gew\u00e4hlte Sachsen-Meininger Landtag ging ab 1920 als Gebietsvertretung im neu gegr\u00fcndeten Land Th\u00fcringen auf und stellte nach einer \u00dcbergangszeit im Jahr 1923 seine Arbeit ein. Auch wenn sich der hiesige Landtag als ruhender Pol in einer st\u00fcrmischen Zeit gerierte, verlief mitnichten alles in seinen gewohnten Bahnen. Deshalb sollen in dieser Ausstellung, im Gegensatz zu der 2018 vorangegangenen Exposition, neben den Geschehnissen in den Jahren 1914 und 1918 auch die wichtigsten Ereignisse bis in das Jahr 1923 hinein vorgestellt werden. Au\u00dferdem ist es an der Zeit, zum 100. Geburtstag des Landes Th\u00fcringen (am 1. Mai) an einige der Geburtshelfer und heute v\u00f6llig vergessene Mitglieder des Sachsen-Meininger Landtages, sei es aus der SPD, USPD, DDP oder dem Meininger Bauernverein, zu erinnern.<\/p>\n<p><strong>\u00d6ffnungszeiten: <\/strong>Di. &#8211; So. 10 bis 18 Uhr<strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><strong>Cost:<\/strong> regul\u00e4rer Museumseintritt<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1. Oktober 2020 bis 10. Oktober 2021, Schloss Elisabethenburg, Mittlere Galerie \u201eZeitenwende II: Der Freistaat Sachsen-Meiningen &#8211; Personen und Ereignisse im ersten Viertel des 20. Jahrhunderts\u201c Mit dem Tod seines Vaters Georg II. von Sachsen-Meiningen im Sommer 1914 gelangte endlich der als der \u201eewige Erbprinz\u201c bekannte Bernhard III. von Sachsen-Meiningen an die Regentschaft. 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